Ottheinrichs Reise von Neuburg nach Krakau 1536 – Reisebilder online

Neuburg 1536 (Universitätsbibliothek Würzburg, Bildausschnitt)

Ottheinrich · Topics (franconica.online)

Ottheinrichs Reise von Neuburg nach Krakau 1536 –

Reisebilder online

 Der Neuburger Künstler Viktor Scheck hat seine Reise 2004 nachempfunden

Am 27. November 1536 brach Pfalzgraf Ottheinrich nach Krakau auf, um beim dort residierenden polnischen König Sigismund einen Schuldschein einzulösen. Die wichtigsten Stationen der Reise wurden von einem bis heute unbekannten zeitgenössischen Künstler festgehalten und später koloriert. Diese 50 Aquarelle gehören für die meisten Orte zu den frühesten erhaltenen bildlichen Darstellungen. Die Originale dieser Ortsansichten befinden sich in der Universitätsbibliothek Würzburg und können online abgerufen werden. Wir möchten als gut besuchte Homepage dazu beitragen, dass diese beeindruckenden Ortsansichten eine noch weitere Aufmerksamkeit bekommen.

Lange Zeit kaum beachtet

Jahrhunderte lang waren diese Ortsansichten kaum beachtet worden, sie lagen undatiert in der Würzburger Universitätsbibliothek. Bis Angelika Marsch, eine Expertin der historischen Bildkunde, die Aquarelle entdeckte und sie nach jahrelanger Arbeit – zusammen mit internationalen Experten – zunächst datieren und schließlich der Polenreise Ottheinrichs zuordnen konnte.

Grund und Ablauf der Reise

Grund für die Reise war die hohe Verschuldung Ottheinrichs. Er besaß aber einen Schuldschein über 32.000 Gulden, den er von seiner Großmutter geerbt hatte – eine Mitgift des polnischen Königs Kasimir IV. an seine Tochter Hedwig anlässlich der Hochzeit mit Georg dem Reichen von Landshut, die heute als „Landshuter Hochzeit“ bekannt ist und gefeiert wird. Also machte sich Ottheinrich auf den Weg, im Winter mit einem fünfzigköpfigen Gefolge eine Strapaze.

Das Treffen in Krakau mit König Sigismund – dem Großonkel Ottheinrichs – war nur zum Teil erfolgreich.  Nach dreiwöchigen Verhandlungen konnte Ottheinrich zwar die Auszahlung des Schuldscheins in acht Jahresraten erreichen, jedoch nicht – wie er erhofft hatte – mit Zinsen und Zinseszinsen.

Ursprünglich war die Rückreise wohl auf der gleichen Strecke geplant, ein diplomatischer Auftrag des polnischen Königs veranlasste Ottheinrich zu einer anderen Route – zurück über Frankfurt (Oder), Berlin, Wittenberg. Im Frühjahr 1537 kehrte er nach drei Monaten und rund 2.200 zurückgelegten Kilometern wieder nach Neuburg zurück.

Ottheinrichs Leben

Geboren 1502 in Amberg, erhielt Ottheinrich mit seinem Bruder Philipp das im Jahr 1505 neu geschaffene Fürstentum Pfalz-Neuburg, ein sehr zerklüftetes Herrschaftsgebiet mit oft nicht zusammenhängenden Gebieten um Neuburg und donauaufwärts und in der heutigen Oberpfalz. Nach ihrer Großjährigkeit 1522 regierten beide das Fürstentum gemeinsam, im Jahr 1535 wurde es geteilt. Im Jahr 1542 führte Ottheinrich in seinem Fürstentum die Reformation ein.

Ottheinrich pflegte einen prunkvollen Lebensstil, ließ die alte Burg in Neuburg zu einem repräsentativen Renaissance-Schloss umbauen, errichtete wenige Kilometer von Neuburg entfernt das Jagdschloss Grünau, investierte viel Geld in seine Sammlung von Büchern und Handschriften.

Ottheinrich lebte in seinem vergleichsweise kleinen Fürstentum weit über seine Verhältnisse. Im Jahr 1544 betrug die Schuldenlast über eine Million Gulden. So ergriffen die Landstände die Regierungsgewalt, Vertreter des Adels, des Klerus sowie der Städte und Märkte. Ottheinrich ging nach Heidelberg, kehrte später wieder nach Neuburg zurück und erhielt nach dem Tod seines Onkels 1556 die Kurpfalz mit der Residenzstadt Heidelberg und die Kurfürstenwürde, die er bis zu seinem Tod 1559 innehatte.

Bilder online

Inzwischen sind die Bilder von der Universitätsbibliothek Würzburg online gestellt worden. Die Bibliothek bietet einen „interaktiven“ Zugang zu den Bildern (Reiseroute, Bildorte, Bilder zum Download, Kommentare). Zugang  hier 

Dort finden sich auch nähere Informationen sowie wichtige Literaturhinweise.

Ortsansichten – Aquarelle der Reise

Neuburg bis Prag

Neuburg an der Donau  – Sandersdorf  – Riedenburg  – Burglengenfeld  – Schwandorf  – Nabburg  – Pfreimd  – Ehemaliger Pfrentschweiher  – Haid/Bor  – Mies/Stříbro  – Pilsen/Plzeň  – Beraun/Beroun

Prag bis Krakau

Prag/Praha – Nimburg/Nymburk – Jaromĕř – Nachod/Náchod Glatz/Kłodzko Ottmachau/Otmuchów Neisse/Nysa Zülz/Biała Oberglogau/Glogówek Cosel/Koźle Ujest/Ujazd Beuthen/Bytom Będzin

Krakau bis Berlin

Krakau/Kraków – Tost/Toszek – Oppeln/Opole – Brieg/Brzeg – Ohla/Oława – Breslau/Wrocław – Neumarkt/Środa Śląska – Liegnitz/Legnica – Polkwitz/Polkowice – Frankfurt an der Oder – Strausberg

Berlin bis Neuburg

Treuenbrietzen – Wittenberg – Bad Düben –  Leipzig –  Zeitz –  Gera –  Hof –  Vilseck – Sulzbach-Rosenberg – Kastl – Heideck – Eichstätt (– Neuburg)

Das Ottheinrich-Projekt von Viktor Scheck

Im Jahr 2004 machte sich der Neuburger Künstler Viktor Scheck auf den Weg nach Krakau. Er wollte Ottheinrichs Reise mit seinen künstlerischen Mitteln nachvollziehen, möglichst die Perspektive des historischen Künstlers finden – und so auch die enormen Veränderungen dokumentieren –  wobei sich einzelne Ortsansichten noch erstaunlich gut erhalten haben.

Alle Orte der Ottheinrich-Reise hat Viktor Scheck besucht und bildlich festgehalten. Im Jahr 2005 fand eine Ausstellung im Rathausfletz des Neuburger Rathauses statt. Mehr über Viktor Scheck, seine Biographie und Werke auch auf unserer Homepage hier

Viktor Scheck – Neuburg 2004

Literatur (kleine Auswahl)

Angelika Marsch: Zur Entdeckung der Reisebilder Pfalzgraf Ottheinrichs von seinem Ritt nach Krakau und Berlin 1536/37, in: Barbara Zeitelhack (Konzept und Redaktion): Pfalzgraf Ottheinrich. Politik, Kunst und Wissenschaft im 16. Jahrhundert, Regensburg 2002, S. 334-347

Reise, Rast und Augenblick – Mitteleuropäische Stadtansichten aus dem 16. Jahrhundert, Dettelbach 2002, 119 Seiten (Ausstellungskatalog der Universitätsbibliothek Würzburg 2002). – Das Buch, das alle Aquarelle der Ottheinrichreise in hochwertiger Druckqualität mit Beschreibungen und Kommentaren enthält, ist noch im Buchhandel und über Antiquariatsportale erhältlich.

Max Direktor: Eine Künstlerreise von Neuburg nach Krakau. Viktor Scheck ist im Augenblick auf den Spuren Ottheinrichs unterwegs, in: Neuburger Rundschau, 5. Juni 2004

Viktor Scheck: Reisebilder. Das Ottheinrich-Projekt 2003 bis 2005 (2011)




Von der Kupferschmiede zur Weltfirma – die Geschichte der Firma BAUER in Schrobenhausen

Werkstatt von Kupferschmied Bauer um 1930

Industriegeschichte fristet oft ein Schattendasein in der regionalen Geschichtsschreibung – völlig zu unrecht. Denn erst die Industrialisierung ermöglichte unseren heutigen Lebensstandard. Und die Industrialisierung fand nicht nur in großen Zentren statt. Beispielhaft ist die Geschichte der Firma BAUER, die sich in mehr als 200 Jahren von einer kleinen Schrobenhausener Kupferschmiede  zu einer Weltfirma entwickelte.

Wir präsentieren – in Zusammenarbeit mit der BAUER AG – im Folgenden die Firmengeschichte BAUER – Geschichte und Geschichten aus dem Jahr 2018 (Link siehe unten).

Einige Meilensteine der Firmengeschichte, die neugierig machen sollen:

  • 1790 Der Kupferschmied Sebastian Bauer aus Deggendorf erwirbt eine Kupferschmiede in Schrobenhausen und legt damit den Grundstein für das Unternehmen. Kupferschmiede stellen zu dieser Zeit zum Beispiel her: Gebrauchsgegenstände für den täglichen Bedarf, Pfannen, Töpfe, Kannen, Leuchter, Zubehör für Bierbrauer, Färber und Seifensieder; sie sind aber auch im Bereich hochwertiger Dachdeckungen tätig.
  • 1902  Andreas Bauer bohrt einen artesischen Brunnen: das ist ein Brunnen, aus dem Wasser nach dem Anbohren von selbst austritt. Weitere artesische Brunnen folgen.
  • 1928  Das bisher größte Projekt der Firma: der Bau der Schrobenhausener Hochdruckwasserleitung.
  • 1952  Dipl.Ing. Karlheinz Bauer übernimmt die Firma, die Ära des Spezialtiefbaus beginnt – und damit ein steiler Aufstieg des Unternehmens.
  • 1958  Erfindung des Injektionszugankers, ein wichtiger technologischer Durchbruch, der patentiert wurde.
  • 1969  Beginn des Maschinenbaus mit dem ersten Ankerbohrgerät.
  • 1976  Herstellung des ersten Drehbohrgeräts BG 7.
  • 1986  Übernahme der Geschäftsführung durch Thomas Bauer und Ausbau der Internationalisierung.
  • 1994  Gründung der BAUER Aktiengesellschaft als Holding.
  • 2006  Börsengang der BAUER AG.

Heute sieht sich die Firma BAUER in Verbindung mit den schwierigsten und größten Gründungsaufgaben der Welt, auch in der Umwelttechnik hat sich BAUER einen Namen gemacht. Die BAUER-Gruppe verzeichnete mit all ihren weltweiten Tochterfirmen im Jahr 2023 mit etwa 12.000 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro.

Die von Franz Josef Mayer verfasste Firmengeschichte „BAUER – Geschichte und Geschichten“ (292 Seiten, Großformat, 38 MB) finden Sie hier

Eine Kurzfassung der Firmengeschichte finden Sie hier

Die „Urverträge“ der Kupferschmiede befinden sich übrigens im Sammlungsbestand des Schrobenhausener Stadtarchivs (siehe auch Abb. auf Seite 22 des Buches).

 

Bauer - Geschichte und Geschichten

Bauer – Geschichte und Geschichten

 

Die beliebte und informative Firmenzeitschrift BOHRPUNKT gibt es auch digital. Sie spiegelt die Firmengeschichte anhand von zahllosen Beispielen. Die digitalen Ausgaben ab 2018 finden Sie auf der Homepage der BAUER AG, nämlich hier  

 




Burgheim – 150 Einblicke in die Vergangenheit

Burgheim auf einer Postkarte um 1906

 

Markt Burgheim – 150 Einblicke in die Vergangenheit

Eine Buchempfehlung

Aktuell die umfassendste und attraktivste Darstellung einer Gemeindegeschichte im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen: Die Geschichte des Markts Burgheim. Und die hat viel mehr zu bieten, als man denkt: wichtige, marktähnliche Siedlung zur Römerzeit, dichte frühmittelalterliche Besiedlung, Adelige, Hofmarken, Gerichtssitz, Marktrechte – die spannenden Themen reichen bis in die unmittelbare Gegenwart. Dass dieses Projekt verwirklicht werden konnte, ist zuallererst Bürgermeister Michael Böhm zu verdanken und Dr. Dorothea Zitzmann, der Vorsitzenden des Heimatgeschichtlichen Vereins Burgheim. Sie haben das Projekt ins Rollen gebracht uns sich um die Finanzierung gekümmert.

 

150 Einblicke – ein neues Konzept

Schon der Untertitel zeigt, dass mit dieser Chronik neue Wege beschritten werden sollten. „Der Grundgedanke ist, dass in kurzgefassten zweiseitigen Beiträgen alle wichtigen Aspekte der Burgheimer Vergangenheit bis zur Gegenwart vorgestellt werden sollen“, heißt es im Vorwort. Jedes Thema zwei Seiten – kann das gutgehen?

Erstaunlich gut, muss man sagen. Denn damit ist das Buch sehr leserfreundlich geworden, man muss nicht Seite für Seite lesen, sondern kann einzelne Kapitel auswählen, die in sich weitgehend geschlossen sind, immer wieder neue Eindrücke sammeln, das Buch auch einfach mal zwischendurch in die Hand nehmen. Ein nicht zu unterschätzendes Plus gerade in einer Zeit, in der immer weniger lange zusammenhängende Texte gelesen werden.

Die Bandbreite der Themen ist groß und chronologisch in größere Kapitel verpackt. Von der Vorgeschichte über die Römerzeit ins Mittelalter – von dort aus in die Neuzeit, aus allen Perioden finden sich sachkundige, verständlich geschriebene Texte, zum Beispiel über Handwerk, Kirchen, Schulen, Mühlen, Gassen und Wege, Armenfürsorge, Medizinalwesen, Vereine. Topographische Karten erleichtern die geographische Einordnung, zahlreiche Bilder geben visuellen Einblick in vergangene Zeiten.

Statt alle Themen aufzuzählen, verlinken wir weiter unten auf das umfangreiche Inhaltsverzeichnis.

Weitere Besonderheiten, die positiv auffallen: die Chronik geht bis in die unmittelbare Gegenwart und weckt vielfach Erinnerungen bei Bürgern, die die letzten Jahrzehnte noch miterlebt haben. Auch die oft vernachlässigte Gewerbegeschichte erhält ausführlich Raum.

Viele Themen werden beispielhaft abgehandelt und sind so auch für Nicht-Burgheimer interessant, zum Beispiel Artikel zur Alltagsgeschichte wie über Bader, Ärzte, Hebammen, Seuchen, Wasenmeister oder Armenfürsorge.

 

Alle Ortsteile

Nicht selten werden die Ortsteile bei Gemeindechroniken etwas stiefmütterlich behandelt, nicht hier. Insgesamt 8 Gemeinden wurden zwischen 1972 und 1976 nach Burgheim eingemeindet: Dezenacker, Illdorf, Kunding, Leidling, Moos, Ortlfing, Straß und Wengen. Zu jedem dieser Gemeindeteile gibt es jeweils zwei Seiten Orts- und zwei Seiten Kirchengeschichte, allesamt verfasst von Dr. Manfred Veit, dem langjährigen Kreisheimatpfleger unseres Landkreises, der hier aus seinem umfangreichen Wissensfundus schöpfen konnte.

 

Viele fachkundige Autoren

Dass dieses Werk inhaltlich so gelungen ist, ist Marcus Prell zu verdanken, der nicht weniger als 35 Autorinnen und Autoren gewinnen konnte – neben Heimatforschern auch regional und überregional anerkannte Historiker und Archäologen. Kurze Biographien der Autoren finden sich im Anhang.

 

Blick ins Buch

Da es unmöglich ist, hier alle Themen aufzuzählen, präsentieren wir das Inhaltsverzeichnis hier.

Eine kleine Leseprobe eines Beitrags von Marcus Prell über „Holzbrücken und Fähren. So überquerten Burgheimer früher die Donau“ finden Sie hier.

 

Das Buch im Überblick – Erwerbsmöglichkeit

Buch präsentiert sich im Großformat als Hardcover mit Fadenheftung und  372 Seiten und ist durchgehend vierfarbig gedruckt. Das Layout ist sehr professionell und abwechslungsreich, die Bebilderung exzellent. Der Preis von 32,50 Euro ist angesichts der hohen Qualität und Aufmachung auf keinen Fall zu hoch gegriffen.

Markt Burgheim. 150 Einblicke in die Vergangenheit, hrsg. vom Heimatgeschichtlichen Verein Burgheim, Burgheim 2022

Das Buch kann bestellt werden bei Dr. Dorothea Zitzmann unter zitzmann.hgvburgheim@web.de 

 

 

 




Neuburger Straßennamen und Luftbilder – eine Buchempfehlung

Neuburger Straßennamen

 

Neuburger Straßennamen und Luftbilder – eine Buchempfehlung

Auf Spurensuche in Neuburg an der Donau: Anhand von Neuburger Straßennamen führt uns Winfried Dier auf informative, unterhaltsame und immer leicht verständliche Weise durch die Neuburger Stadtgeschichte. Illustriert ist das Buch mit zahlreichen großformatigen, vierfarbigen Luftbildern. Das 2022 erschienene Buch ist eigentlich ein Muss für jeden Neuburger – und nicht zuletzt ein schönes Geschenk.

Projekt Neuburger Straßennamen

Straßennamen sind Orientierungshilfe – für Einheimische und Auswärtige, für Lieferanten und Postzusteller. Aber sie sind mehr: sie erinnern an Lebensumstände, an Einrichtungen oder an Persönlichkeiten, die im Leben einer Gemeinde / einer Stadt eine Rolle gespielt haben. Straßenbenennungen werden von Gemeinde- oder Stadträten beschlossen, genaue Informationen über die Umstände der Benennung oder die geehrten Persönlichkeiten zu erfahren ist nicht einfach.

Winfried Dier, Neuburger Stadthistoriker, hat sich deshalb auf die Suche gemacht und in umfangreichen Recherchen im Stadtarchiv, in Bibliotheken, beim Historischen Verein und den Staatsarchiven viel Material zusammengetragen. Zunächst veröffentlichte er seine Forschungsergebnisse in der Neuburger Rundschau. Schließlich hat er auf Bitte von verschiedenen Seiten im Jahr 2022 seine Ergebnisse in Buchform gebracht. Um die Arbeit bewältigen zu können, hat sich Winfried Dier auf das Stadtgebiet beschränkt, wie es sich vor der Gebietsreform 1972 präsentierte. Rund 240 Straßennamen werden ausführlich beschrieben, Straßen der Eingemeindungen und neuerer Stadtteile warten also noch auf die Erforschung.

Zum Schluss folgt ein ausführliches Quellen- und Literaturverzeichnis.

Interessante Beispiele

Immer wieder erleben wir Stadtgeschichte hautnah: der Saliterweg führt uns zu den Salpetersiedern (aus Salpeter wurde früher Schießpulver hergestellt), „Auf der Lände“  erinnert an die umfangreiche Floßschifffahrt auf der Donau, das Doferlgässchen an den Doferlwirt, eines der größten Wirtshäuser der unteren Stadt. Straßennamen nach verdienten Persönlichkeiten gibt es eine ganze Menge: nach Bürgermeistern, Wohltätern, Unternehmern oder Personen der Zeitgeschichte: wie Georg von Lori, den Aufklärer und Historiker, der im Jahr 1775 nach Neuburg verbannt wurde, wie Isabella Braun, die zeitweise in Neuburg lebende Jugendschriftstellerin, Dr. Else Heidegger, der beliebten Kinderärztin jüdischer Abstammung, Hans Nebelmair, dem Gewerkschafter, der 1933 als einziger im Stadtrat gegen die Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Adolf Hitler stimmte. Besonders interessant natürlich sind die Straßenumbenennungen nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933: So wurde aus dem Oswaldplatz der „Platz der SA“, aus der Theresienstraße – später der Luitpoldstraße – die „Adolf-Hitler-Straße“.

Um ein wenig neugierig zu machen, bringen wir hier einen „Blick ins Buch“. Am Beispiel der bekannten Familie Reisach wird der Straßenbenennung „Reisach-Platz“ nachgegangen, die Recherchen zeigen Höhen und Tiefen einer damals bekannten, eng mit Neuburg verbundenen Familie, der wir auch die Erbauung des Arco-Schlösschens zu verdanken haben.

Luft- und Drohnenbilder

Illustriert ist das Buch mit 85 hochwertig gedruckten vierfarbigen, meist ganzseitigen Luftbildern und Drohnenaufnahmen aus dem gesamten Stadtgebiet, aufgenommen wurden also auch alle Ortsteile. Besonders interessant sind Motive, die man sonst nicht so einfach zu Gesicht bekommt: zum Beispiel den Fliegerhorst, das Audi-Fahrzentrum, die Jugend-JVA in Heinrichsheim oder den Wittelsbacher Golfplatz. Verantwortlich für die Luftbilder zeichnet Hajo Dietz (Nürnberg Luftbild), für die Drohnenaufnahmen Bernhard Mahler (Pressesprecher der Stadt Neuburg). Alle Bilder stammen vom Mai und Juni 2020.

Über NÜRNBERGLUFTBILD und den Luftbildfotografen Hajo Dietz gibt es mehr Informationen hier

Titel und Bezug

Winfried Dier / Bernhard Mahler: Auf Spurensuche in Neuburg an der Donau. Straßennamen und Luftbilder, Neuburg 2022 (Selbstverlag, herausgegeben mit Unterstützung der Stadt Neuburg), 212 großformatige Seiten, 85 farbige, fast durchweg ganzseitige Luftbilder.

Das Buch ist für 12,90 Euro in Neuburg erhältlich

  • in der Neuburger Touristinfro (Ottheinrichplatz A 118, Tel. 08431 / 55-400)
  • in der Buchhandlung Rupprecht (Rosenstr. C 111)
  • im EDEKA-Markt am Schwalbanger (Franz-Boecker-Str. 17)

 

 




Die römische Donaubrücke bei Stepperg

Die römische Donaubrücke bei Stepperg – eine Buchempfehlung

Die römische Donaubrücke bei Stepperg (Gemeinde Rennertshofen, Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) verband einst die sogenannte Donausüdstraße mit dem Limesgebiet und gehörte zu den bedeutendsten Donauübergängen des 2. Jahrhunderts n. Chr. Nach ihrer Wiederentdeckung im Jahr 1992 untersuchte die Bayerische Gesellschaft für Unterwasserarchäologie e. V. (BGfU) in sieben Tauchkampagnen die in der Donau schlummernden Reste. Im Jahr 2015 wurden die Forschungen abgeschlossen. Zur Einstimmung auf das hier vorgestellte und empfohlene spannende Buch das Vorwort von Marcus Prell, der maßgeblich an der Erforschung beteiligt war, für die erste Auflage des 2018 erschienenen Werks.

 

 

Vorwort zur 1. Auflage 2018

Als ich am 21. September 1992 mit meiner Tauchausrüstung von Neuburg nach Stepperg fuhr, hatte ich großes Glück. Es war ein sehr heißer Sommer gewesen und die Donau stand an diesem Tag nahezu still, ideal um nach den erhofften Resten der Römerbrücke zu suchen, die hier angeblich über die Donau führte. Aus der Ferne sah ich einen mir noch unbekannten Mann bei der Feldarbeit unterhalb des Antonibergs. Ich steuerte auf ihn zu und fragte höflich-naiv, ob er etwas vom Standort einer ehemaligen Brücke wisse. Es war wohl Schicksal, dass ich auf Anton Riedl getroffen war, Fischer, Zillenbauer und Enkel des letzten Stepperger Fährmanns. Vom Südhang am Antoniberg zeigte mir Anton Riedl nahezu punktgenau eine Stelle in der Donau und rund dreißig Minuten später hatte ich in drei Metern Wassertiefe eine Gruppe hölzerner Balken und Pfähle entdeckt. Als junger Archäologiestudent war mir klar, dass ein paar Hölzer noch kein Bauwerk ausmachten und ihr Alter erst im Labor bestimmt werden müsse, doch die Wahrscheinlichkeit, auf die gesuchte Römerbrücke gestoßen zu sein, war hoch. Über 20 Jahre lang sollte mich die Brücke nicht mehr loslassen, eigentlich bis heute nicht.

Auch die Stepperger Landschaft übt eine magische, beinahe mystische Anziehungskraft aus. Der Antoniberg mit seinen drei Kapellen, Aussichtsplatz und anerkanntes Naturdenkmal, gilt als beliebtes Ausflugsziel bei Wanderern und Radlfahrern. Gleich in der Nähe führt der Donauradweg vorbei. „Wo genau verlief denn die Brücke?“ Diese Frage wurde oft gestellt. Im Mai 2015 installierte der damalige Historische Verein Rennertshofen vor Ort eine Infotafel samt „Fenster in die Vergangenheit“, an der Interessierte ihre gröbste Neugier stillen können. Das hier vorgelegte Heft soll weiterführende Fragen beantworten, die Herangehensweise an eine derartige Tauchuntersuchung erläutern und dieses bemerkenswerte Bodendenkmal, das bedauerlicherweise unsichtbar in den Donaufluten schlummert, näher vorstellen, bevor es irgendwann einmal von Erosion und Strömung zur Gänze zerstört und verschwunden sein wird.

Am Beginn jeglicher Forschungen, ob in der Archäologie oder anderen Wissenschaften, stehen immer gezielte Fragen, auf die man eine Antwort sucht. Meist liefern die durchgeführten Untersuchungen zwar einige Antworten, werfen jedoch zugleich neue Fragen auf. Folgende Fragestellungen stehen bei der Erforschung historischer Brückenanlagen im Allgemeinen und folglich auch bei der Stepperger Römerbrücke im Mittelpunkt:

  • Wo genau stand die Brücke?
  • Gibt es Altforschungen?
  • Wie erfolgt die Dokumentation versunkener Brückenreste?
  • Welche Brückenreste sind noch vorhanden?
  • Warum bauten die Römer an dieser Stelle?
  • Wann stand die Brücke?
  • Wie sah die Brücke zur Römerzeit aus?
  • Wie lief der Bauvorgang ab?
  • Ist ein Schutz des Bodendenkmals möglich?
  • Wie kann man Wissen weitergeben?

In den sieben Tauchkampagnen zwischen 1992 und 2011 absolvierte die Bayerische Gesellschaft für Unterwasserarchäologie e. V. (BGfU) unter fachlicher Begleitung des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege in Stepperg 313 Tauchgänge mit 366 Tauchstunden. Dabei konnten auf einen Großteil der Fragen Antworten gefunden werden.                                                                                                     

Marcus Prell

 

Bezugsmöglichkeiten

Die römische Donaubrücke bei Stepperg, hrsg. von der Bayerischen Gesellschaft für Unterwasserarchäologie e. V., Neuburg Donau 2022 (2. Auflage), 64 Seiten DIN A 4, Hardcover, mit 125 meist farbigen Abbildungen, ISBN 978-3-947630-02-8

Preis: 16,99 €

 

zu bestellen über:

PRELLBOOK-Verlag
Kreuter Weg 6
86633 Neuburg
Tel. 08431 / 53 92 82
info@prellbook.de

 

 

paardon.de empfiehlt

Besuchen Sie auch die Homepage des PRELLBOOK Verlags

www.prellbook.de

Gegründet wurde der Kleinverlag von Marcus Prell – aus Liebe zu Büchern, wie er selbst schreibt. Digitaldruck ermöglicht heute Kleinauflagen zu erschwinglichen Preisen. Der Verlag hat ein übersichtliches, doch dafür umso interessanteres Angebot. Für historisch Interessierte neben dem Werk zur Römerbrücke empfehlenswert: die Dissertation Marcus Prells über „Armut im antiken Rom“, immer noch die umfassendste deutschsprachige Abhandlung zu diesem Thema. Burgheims bedeutendste Dichterin Olga Brauner (1894-1981), geboren im Riesengebirge, dann als Heimatvertriebene in Burgheim beheimatet, wird mit einem Band ihrer Gedichte gewürdigt.

Es gibt Leseproben, bestellen kann man die Bücher über den Verlag selbst.

 

 




Aus Ambach um die Welt – Buchempfehlung zu einer abenteuerlichen Forscherreise im Jahr 1901

Foto vor der Gastwirtschaft Lang. Franz Xaver Lang ist die zweite Person von links.

Aus Ambach um die Welt … Das kleine Dorf Ambach ist heute Ortsteil der Gemeinde Ehekirchen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Im Jahr 1901 machte sich der Ambacher Gastwirtssohn Franz Xaver Lang auf zu einer Weltreise. Stationen waren unter anderem: Bremerhaven – New York – San Franzisko – Hawaii – Japan – China – Sumatra – Ceylon – Ägypten – Genua – München. Der Weltreisende führte Tagebuch, das im Jahr 2022 unter dem Titel „Man möchte tausend Augen haben“ veröffentlicht wurde. Eine sehr außergewöhnliche Überlieferung eines aus einfachen Verhältnissen stammenden Mannes aus unserem Landkreis.

 

Im Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte 2022 wurde von Karin Precht-Nußbaum eine ausführliche Rezension veröffentlicht, die wir empfehlen möchten und hier mit Genehmigung der Redaktion präsentieren.

 

Einige Informationen voraus: Ambach bildete zusammen mit der Einöde Kagerhof zu dieser Zeit eine eigene, sehr kleine Gemeinde mit im Jahr 1900 nur 194 Einwohnern. Franz Xaver Lang wurde 1863 in die dortige Gastwirtsfamilie geboren. Er hatte die Möglichkeit, eine höhere Schule zu besuchen, anschließend Theologie zu studieren. Im Jahr 1889 wurde er zum Priester geweiht. Später begann er ein Studium der Naturwissenschaften und promovierte im Fach Botanik. Nach seiner Rückkehr unterrichtete er als Gymnasiallehrer in Gotha (Thüringen), wo er im Jahr 1939 starb.

Grüße aus Singapore: „Die besten Grüße an Euch alle. Xaver“

Das Tagebuch, das sich heute in Familienbesitz befindet, wurde von der auf dem Gumppenberg bei Pöttmes lebenden Autorin und Lehrerin Silvia Eckert-Wagner in Zusammenarbeit mit dem Ehekirchener Bräu und Heimatkundler Georg Zett im Pöttmeser SUB Verlag herausgegeben.

 

Erwerb des Buchs

Franz Xaver Lang: Man möchte tausend Augen haben. Pfarrer Lang auf Welt- und Studienreise 1901 / 1902, Pöttmes 2022 (SUB Verlag, ISBN 978-3-944175-04-1)

Das vor allem mit Bildern aus dem Nachlass von Franz Xaver Lang reich illustrierte, 200 Seiten umfassende Buch kann für sehr günstige 12 Euro bezogen werden über:

Georg Zett

Untere Schanze 263 1/2

86633 Neuburg

0170  80 59 893

z.bayern@t-online.de

 

Bilder: privat




HIAG und PARAXOL im Hagenauer Forst – eine Buchempfehlung

HIAG und PARAXOL im Hagenauer Forst gehören zu den interessantesten Themen der neueren Schrobenhausener Geschichte. Der Langenmosener Wolfgang Haas hat darüber ein Buch verfasst, das wir jedem geschichtlich Interessierten empfehlen möchten. Zusammen mit dem Autor planen wir auch einen umfangreicheren Beitrag auf unserer Website.

Das geheimnisvolle Werk

Jahrzehnte lang war das Werk im Hagenauer Forst bei Schrobenhausen von Geheimnissen umwittert, viele Gerüchte waren im Umlauf, man wusste aber nichts Genaues. Die Geheimhaltung war strengstens geregelt, handelte es sich doch um den Bau und Betrieb eines Rüstungsunternehmens, errichtet im Zusammenhang mit der gewaltigen Aufrüstung und Kriegsvorbereitung der Nationalsozialisten.

Erstes Licht in die Angelegenheit brachte Kreisheimatpfleger Bernhard Rödig schon in den 1990er Jahren. Wolfgang Haas, der 40 Jahre bei der heute hier ansässigen MBDA und ihren Vorgängerfirmen gearbeitet hat, hat sich die Erforschung der Geschichte dieses Industriestandorts praktisch zu einer zweiten Lebensaufgabe gemacht.

Kurz zusammengefasst

„HIAG“: unter diesem Tarnnamen errichtete der Bauherr der Fabrik – die Abkürzung steht für „Holzverkohlungs-Industrie AG“ – zwischen 1938 und 1942 Fabrikgebäude im Hagenauer Forst, der damals noch gemeindefreies Gebiet war.

„PARAXOL“: Nach der Fertigstellung der Anlagen produzierte der Betrieb unter dem Namen „PARAXOL GmbH“ von 1942 bis 1945 Pentaerythrit, ein weißes, unscheinbares Pulver, ein Sprengstoff-Vorprodukt, das in anderen Firmen zu militärischem Sprengstoff weiterverarbeitet wurde. PARAXOL war ein Teil der Firma Degussa und hatte mehrere Betriebsstätten in Deutschland. Die Degussa,  gegründet 1873 als Deutsche Gold- und Silber-Scheide-Anstalt, spezialisierte sich später auf Industriechemikalien und war wie viele andere Unternehmen fest in die nationalsozialistische Kriegswirtschaft verstrickt.

Nach dem Krieg

Nach dem Einmarsch der Amerikaner wurde die Fabrikanlage demontiert, sie wurde in Südfrankreich in der Nähe von Toulouse wieder aufgebaut und produzierte dort bis zum Jahre 1980. Nach dem Krieg zogen Flüchtlinge in das „Lager Paraxol“ ein, das auch eine eigene Schule hatte. Im Jahr 1958 pachtete die Rüstungsfirma Ludwig Bölkow Apparatebau aus Ottobrunn das Gelände, im Jahr 1968 entstand daraus die Firma Messerschmidt-Bölkow-Blohm (MBB). Heute ist das Industriegebiet Hagenauer Forst Hauptsitz des Rüstungsunternehmens MBDA Deutschland.

Heute finden wir innerhalb und außerhalb des Firmengeländes noch verwitterte Betonruinen. Viele Fabrik- und Bürogebäude haben die Zeit überdauert und werden auch heute noch genutzt.

Ein Buch entsteht

Wolfgang Haas, selbst 40 Jahre bei der MBDA und den Vorläuferfirmen beschäftigt, hat sich schon immer für die Geschichte des geheimnisvollen Werks im Wald interessiert. Viele Jahre hat er alle Informationen zusammengetragen, keine Mühen gescheut, Zeitzeugen befragt, Dutzende Archive besucht und angeschrieben: Firmenarchive und staatliche Archive, nicht zuletzt auch Archive in Frankreich, Polen, England, den Niederlanden und den USA. Sogar in den Archiven des US-Geheimdienstes CIA waren Dokumente zu finden. Schon früh begann er, seine Erkenntnisse einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren, zum Beispiel in Vorträgen für die VHS Schrobenhausen.

Schließlich hat er seine Erkenntnisse in einem Buch zusammengefasst, das im Selbstverlag erschienen ist. Doch die Neugier nahm kein Ende und so wurden laufend weitere interessante Dokumente aufgespürt. Sie verschwanden nicht im Schreibtisch, sondern wurden immer wieder in die Buchpublikation eingearbeitet, so dass 2024 bereits die 10. Auflage des Werks erscheinen konnte. Nur wenige Publikationen behandeln ein Thema derartig umfassend in allen Aspekten: vom Bau und Betrieb der Anlage über die komplizierten chemischen Prozesse der Herstellung bis zur geschichtlichen Einbindung in die Aufrüstung der Nationalsozialisten.

Beantwortet werden unter vielen anderen folgende Fragen:

  • wie sind HIAG und PARAXOL entstanden
  • was ist Pentaerythrit
  • welche chemischen Verfahren wurden angewendet
  • welche Funktionen hatten die einzelnen Gebäude
  • wie schwierig war die Wasserversorgung aus der Paar
  • wie erfolgten Anlieferung und Versand über den eigenen „Paraxol-Bahnhof“
  • wie viele Zwangsarbeiter wurden beschäftigt
  • warum wurde das Werk nur leicht bombardiert
  • was geschah nach dem Einmarsch der Amerikaner

Wolfgang Haas würdigt im Vorwort auch die Verdienste von Bernhard und Barbara Rödig, ohne deren Forschungen und Unterstützung seine eigene Forschungsarbeit vielleicht nie in Gang gekommen wäre.

Sehr viel Information für nur 13 Euro

Wolfgang Haas: „Was waren HIAG und PARAXOL im Hagenauer Forst Schrobenhausen“. Das Werk ist im Eigenverlag erschienen, umfasst 168 Seiten im Format DIN A 4, enthält über 200 Fotos, Bilder und Originaldokumente und ist durchgehend vierfarbig gedruckt. Derzeit ist die 2024 erschienene 10. Auflage des Buchs erhältlich.

Es kann zum Selbstkostenpreis von 13 Euro nur direkt vom Autor bezogen werden:

Wolfgang Haas
Goethestraße 5
D-86571 Langenmosen
Tel 08433 – 536
Mail: haas.la@neusob.de